Leben auf der Burg
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Leben auf der Burg

Das Leben auf Burgen lässt sich vor dem 15./16. Jahrhundert nur bedingt durch Schrift- oder Bildquellen belegen. Erst die Inventare vor allem des 15. und vor allem 16.Jahrhunderts gewähren einen detaillierten Einblick in die Ausstattung und Lebensumstände auf Burgen, insofern vorhanden.

Allein die Forschungsdisziplin der Burgenarchäologie als Spezialbereich der Mittelalterarchäologie vermag tiefere Einblicke in das alltägliche Leben und außeralltägliche Ereignisse zu vermitteln.

Leider wurde im Allgäu keine Burg großflächig ausgegraben, mit Ausnahme der Burg Eisenberg, wo allerdings die archäologische Fachaufsicht fehlte. Kleinere Sondagen auf den Burgen Sulzberg, Langenegg, Neuenburg bei Durach, Alt-Trauchburg, Hohenfreyberg, Hopfen am See ermöglichen nur randliche Einblicke in das Leben auf Burgen. Ältere Ausgrabungen wie an der Motte von Seeg sind unauswertbar, da brauchbare Dokumentationen fehlen.

Die Burgenmuseen & Schauräume vermitteln interessante Einblicke

Diese Defizite gleichen allerdings die Burgenmuseen in Kempten und Eisenberg aus, wobei das Allgäuer Burgenmuseum in Kempten sich vorrangig mit dem Leben auf Burgen beschäftigt. Auch Schauräume wie zur Alt-Trauchburg im Gasthof »Adler« in Weitnau gewähren interessante Einblicke in das Leben auf Burgen.

 






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