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Stadt Sonthofen

Eingebettet zwischen dem oberen Iller- und Ostrachtal, umgrenzt von den Oberallgäuer Bergen, liegt der Luftkurort Sonthofen mit seinem idyllischen Nebenorten. Als besondere Auszeichnung wurde Sonthofen von einer internationalen Fachjury zur »Alpenstadt des Jahres 2005« ernannt. Die geographische Lage macht den Luftkurort zum Mittelpunkt des Ferienlandes Oberallgäu und ist idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Berg- und Wandertouren. Neben einem Wanderwegenetz von über 100 km stehen dem sportlichen Gast Tennis- und Squashcentren, ein modernes Freizeitbad, »Wonnemar«, Wassertretanlagen, Trimm-Pfade und im Winter eine Eissporthalle zur Verfügung. Stadt- und Wanderführungen machen bekannt mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt und den Schönheiten der heimischen Natur.

Für gesellige Unterhaltung sorgen Allgäuer Heimatabende und zünftige Waldfeste, Konzerte oder Theateraufführungen. Und wer es lieber beschaulich mag, lässt sich mit zwei PS durch die wunderschöne Alpenlandschaft kutschieren. Und zeigt sich das Wetter mal nicht von seiner besten Seite, garantieren Brauereiführungen, Bastelnachmittage, eine Modellausstellung MiniMobil und das – in seiner Art einmalige – Sonthofer Heimathaus für Kurzweile.

Sehenswürdigkeiten

Heimathaus
Das in einem alten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebrachte Museum bietet den Besuchern einen umfassenden Einblick in die traditionelle Wohnkultur, die Stadtgeschichte und das frühere Erwerbsleben des Ortes.

Amtsgericht
Das Gebäude des heutigen Amtsgerichtes in Sonthofen gehört auch schon zu den »Veteranen« der Ortsgeschichte. 1912 erbaut, wurde es vom damaligen Bezirksgericht bezogen, das sich bis dahin noch im 1945 abgebrannten »Sonthofer Schloß« befand (Platz neben der Polizei in der Schloßstraße). Die letzte Erweiterung des Gebäudes wurde 1998 abgeschlossen.

Distriktspital
Ende des 15. Jahrhunderts gründeten Domherr Dr. Conrad Wenger und der Fürstbischof von Augsburg die Spitalstiftung, zu der bis heute noch ein stiftungseigenes Altersheim gehört. Die heutige Spitalkirche, direkt im Stadtkern gelegen und ursprünglich 1499 erbaut, wurde gemeinsam mit dem damaligen Altersheim 1945 ein Opfer der Luftangriffe und schließlich wieder im Urzustand aufgebaut. Bis 1920 diente das Spital gleichzeitig als Krankenhaus des Ortes.

Stadtpfarrkirche St. Michael
Die kath. Pfarrkirche St. Michael liegt im ältesten Stadtkern von Sonthofen am Fuße des Kalvarienberges und geht bis auf eine Urpfarrei im 9. Jhdt. zurück, zu der bis 1377 das Tannheimer Tal und bis 1471 auch Hindelang gehörte. Mehrere Brände und zuletzt die Fliegerangriffe 1945, bei denen die Kirche schwer zerstört wurde und sogar die über 400 Jahre alten Glocken zerschmolzen, ließen die Gebäude immer wieder neu erstehen und sich vergrößern, wobei der letzte Wiederaufbau erst 1954 abgeschlossen werden konnte.

Gedenkstein Hochgericht
Noch heute erinnert ein Gedenkstein in der Nordstraße an den bis 1817 dort existierenden Galgen des Hochgerichtes Sonthofen. Mit der Erhebung zum Markt 1429 war dem Ort durch Kaiser Sigismund gleichzeitig die Gerichtsbarkeit der »Blutbann« übertragen worden, was das Recht mit sich brachte, über Leib und Leben zu richten.

Der Reichsvogt, gleichzeitig Vorsitzender des Blutgerichtes, war somit berechtigt, über die vier todeswürdigen Verbrechen – Mord, Raub, Notzucht, Brandstiftung – abzuurteilen. Die letzte Hinrichtung, allerdings nicht an dieser Stelle, fand in Sonthofen ca. 1944 statt.

Leprosenhaus
Nicht weit entfernt vom ehemaligen Hochgerichtsplatz steht das sich heute in Privatbesitz befindliche ehemalige »Leprosenhaus« von Sonthofen, das 1584 durch den Bischof von Augsburg für anfangs 10 Aussätzige gebaut wurde. Nach Auflassung der Stiftung im 18. Jahrhunderts wurde das Haus später als Armenhaus verwendet und schließlich 1916 durch die Marktgemeinde Sonthofen verkauft.

Vom Leprosenhaus führte damals der noch teilweise erhaltene Leprosenweg bis zur Pfarrkirche St. Michael, wo die Aussätzigen im »Leprosenkobel« am Gottesdienst teilnehmen durften. Um auf dem Weg dorthin rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen, mußten sie »Rätschen« mit sich führen und »Gesunde« damit warnen, sich zu nähern.

Starzlachklamm bei Sonthofen

Die wildromantische Starzlachklamm mit ihren tosenden Strudeln, Wasserfällen, kesselförmigen Wassermühlen und steilen Felswänden ist eine prächtige Ergänzung der Allgäuer Klammen. Sie ist eine wahre Fundgrube für Petrographen, die rund 15 verschiedene Arten von Nummuliten, Stadschiefer und Erzkalken finden.

Der natürliche Schöpfer der Klamm ist die Starzlach, ein in der abgeschiedenen Waldwildnis zwischen Grünten und Wertacher Horn in 1070 m Meereshöhe entspringender Wildbach, der – gespeist von zahlreichen Rinnsalen dieser Berge – nach einem gewundenen Lauf, sich bei Sonthofen in die Ostrach ergießt.

An senkrechten Tobelwänden, vorbei an wilden Wasserstrudeln, windet sich der interessante Steig über Sprengweg und Klammstege zum oberen Ende. Genügend Parkplätze sind in Winkel, dem Beginn der Klamm, vorhanden.




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Die Stadtbücherei Sonthofen bietet ein breites Angebot an Literatur und anderen Medien
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Tel. 08321.2170

Sowie für Zeitschriften im
Gästeamt Sonthofen im
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